Pentax K100D mit oder ohne kit kaufen?

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Beitrag von Gast » Samstag 27. Januar 2007, 19:09

Hey, ich habe es vor 1,5 Jahren in Australien gelernt. Leider gibts in Deutschland nahezu keine Möglichkeiten. Ich versuche aber viele Urlaube dort zu verbringen, wo man surfen kann. Besonders gut bin ich jedoch noch nicht.

Da ich trotzdem aber ein bissel Erfahrung habe, darf ich behaupten, dass es eigene Surferfahrungen für das fotografieren nicht lebensnotwendig sind.

Beitrag von fatum85 » Samstag 27. Januar 2007, 19:00

Surfst du denn überhaupt selber? Das macht nämlich alles um einiges leichter wenn du dich mit dem was du da machst persönlich auch gut auskennst! Damit mein ich auch nicht das du MAL 2 wochen es ausprobiert hast, sondern hast du wirklich Ahnung davon?

Beitrag von Rainer » Donnerstag 25. Januar 2007, 21:03

Hallo Nicole,

die Kamera spielt keine große Rolle - das kann auch eine Einsteigerkamera wie die K100D sein. Entscheidend ist das Objektiv und natürlich das Können der Frau hinter der Kamera. Von nix kommt nix :-)

Ich mache mal eine Rechnung für 100 m auf.

Ein Objektiv mit 200 mm Brennweite hat bei einer Objektentfernung von 100 m einen Abbildungsmaßstab von ca. 1:500.

D.h. daß 1 cm auf dem Sensor 500 cm = 5 m in der Wirklichkeit entsprechen.

Der Sensor ist ca. 17x25 mm groß, dh. der Bildausschnitt enstpricht einem überdimensionalen "Fußballtor" von 5 m x1,7 = 8,5 m in der Höhe und 5 m x 2,5 = 12,5 in der Breite.

Mit anderen Worten: der Surfer würde etwa ein Drittel des Bildes ausfüllen.

Bei 150 m sieht es entsprechend schlechter aus; dann beträgt der Abbildungsmaßstab ca. 1:750, d.h. Du vergrößerst das "Fußballtor" um 50 %.

Nach meinem Gefühl sollte deshalb die Brennweite am langen Ende mindestens 300 mm betragen.

Zoomobjektive im Bereich 70-300 mm sind sehr poulär. Die preisgünstigen sind aber gerade am langen Ende kaum zu gebrauchen (Flaue Bilder). Deshalb solltest Du nicht nach dem Preis aussuchen, sondern nach Qualität. Nun kenne ich mich bei Pentax nicht so gut aus wie bei Canon, wo ich eine Empfehlung hätte (liegt bei ca. 600 Euro).

Von Pentax finde ich nur ein ziemlich lichtschwaches 4,8-5,8/75-300 AL für ca. 130 Euro. Ich fürchte, daß es nicht der Brüller ist. Die Auswahl ist bei Canon und Nikon schon etwas besser.

Du siehst, daß die günstigen Sets nur die Einstiegs"droge" sind. Wer ernsthaft fotografieren will, kommt nicht umhin, in gute und teure Objektive zu investieren.

Deshalb hatte ich als Alternative die Panasonic FZ50 ins Spiel gebracht, die von Hause aus ein Objektiv mitbringt, daß (umgerechnet) einem 300mm-Zoomobjektiv an der K100D enstpricht. Und das für schlappe 500 Euro.

Oder Du wartest, bis die gerade angekündigte Olympus SP 550 UZ auf den Markt kommt:

viewtopic.php?p=16877

Eine solche Kamera hat natürlich auch Schwächen (insbes. bei schlechten Lichtverhältnissen). Da Surfen aber ein Schönwettersport ist, sollte das nicht so tragisch sein.

Für alle, die wissen wollen, wie ich zu den Zahlen gekommen bin:

http://www.erik-krause.de/schaerfe.htm

Gruß

Rainer

Beitrag von Gast » Donnerstag 25. Januar 2007, 19:31

Ach ja, die zu fotografierenden Objekte sind so (ich sag mal) zwischen 30 und 150m entfernt. Der Surfer muss nicht bildausfüllend sein, aber wenn das ginge, wäre das natürlich auch geil - aber so wie du schon schreibst, kann ich mir das wahrscheinlich eh abschminken.

Beitrag von Gast » Donnerstag 25. Januar 2007, 19:26

http://www.worldprosurfers.com/surf_pho ... allery.htm

Mist, Link klappt nicht. Neuer Versuch...

Beitrag von Gast » Donnerstag 25. Januar 2007, 19:25

Hi Rainer,

okay - falls 50-200mm auch nicht reicht, was bräuchte ich denn dann? Ich hoffe, du sagst jetzt nicht, ne Menge Erfahrung und ne Profi-Kamera.

Guck doch mal auf folgenden Link. Hier sind ein paar Surffotos (nicht von der guten Qualität irritieren lassen, manche sind auch vom Wasser aus gemacht). Aber so stell ich mir das vor - mit meinem etwas naiven Verständnis von der Fotografie. Du kannst dir die Fotos wie in einem Bilderbuch auf der Seite anschauen - unten auch den Fotografen wechseln. Die größen sind also unterschiedlich.

http://www.worldprosurfers.com/surf_pho ... allery.htm[url]

Also was sagt der Profi?

Ich guck mir jetzt gleich mal den Fotolehrgang an.

Beitrag von Rainer » Mittwoch 24. Januar 2007, 22:23

Hallo Nicole,

natürlich kannst Du Surffotos machen. Ob man aber darauf den Surfer noch erkennen kann, ist die andere Frage :-)

Mein Rat war zunächst mit diesem Objektiv zu lernen, damit Du die Zusammenhänge zwischen Brennweite und Abbildungsgröße verstehen lernst. Es macht ja kein Sinn, das 50-200-Objektiv mitzukaufen, um festzustellen, daß auch die 200 mm zu kurz sind.

Das Risiko eines Fehlkaufs sinkt mit der Erfahrung und dem Wissen, was Du Dir aneignest.

Aber wir konnen ja schon mal eine Trockenübung machen. Da ich vom Surfen nichts verstehe, brauche ich eine Angabe, in welcher Entfernung sich der Surfer befindet soll und wie groß er auf dem Bild zu sehen sein soll (Bildfüllend, 50 % Bildfüllend oder was auch immer).

Da Du Dich als Anfängerin bezeichnest, erlaube ich mir auch einen Hinweis auf www.fotolehrgang.de

Der macht auch Sinn VOR dem Kauf - schließlich sollst Du ja die Tipps nicht glauben, sondern verstehen.

Gruß

Rainer

Beitrag von Gast » Mittwoch 24. Januar 2007, 21:23

Hi Rainer,

vielen Dank für die Antwort. Jetzt weiß ich auch, wofür das Objektiv gut ist :-)

Also die Kamera gibts auch nur mit dem 18-55 Kit für ca. 560 Euro.

Denkst du denn prinzipiell dass ich mit diesem Objektiv auch Surffotos machen kann?

Grüße
Nicole

Beitrag von Rainer » Mittwoch 24. Januar 2007, 20:55

Solo ist schlecht, weil man ohne Objektiv nicht fotografieren kann. Die Frage ist, ob am Anfang nicht das 18-55 reicht, um mit der Kamera vertraut zu werden und zu lernen. Mit der Zeit kannst Du dann selber gut beurteilen, was Dir fehlt und welche Objektive Du noch benötigst. Deshalb würde ich nach Angeboten suchen, wo das Gehäuse zusammen mit dem 18-55 angeboten wird.

Die Kamera ist ok - ebenso wie alle anderen Kameras der Einsteigerklasse.

Wenn Du vor dem Kauf mehr über die Kamera und deren "Konkurrentinnen" wissen willst, empfehle ich die Reviews auf www.dpreview.com zu lesen.

Letztendlich entscheidet aber (neben dem Fotografen) das Objektiv über die Bildqualität. Ob die einfachen Objektive, die im Set mitverkauft werden, auf Dauer Deinen Ansprüchen genügen werden, wird sich ergeben. Gute Teleobjektive sind nicht ganz billig und kosten manchmal mehr als das Gehäuse. Deshalb sollte man den Einstieg in die DSLR-Fotografie gut überlegen. Als Anfänger (und wenn das SParschein nicht fett genug ist) würde ich auch den Kauf einer Prosumer-Digitalkamera wie z.B. die Panasonic FZ50 in Erwägung ziehen, die mit ihrem Brennweitenbereich für die Surffotografie geeignet ist.

Gruß

Rainer

Pentax K100D mit oder ohne kit kaufen?

Beitrag von Gast » Mittwoch 24. Januar 2007, 20:20

Hallo zusammen,

ich würde mir gern eine digitale Spiegelreflexkamera kaufen. Ich hatte bisher mit meiner Digikamera nur Schnappschüße/Urlaubsfotos etc. gemacht. Möchte mich jetzt aber gern mehr der Fotografie widmen. Ich würde gern Portraitfotos sowie Sportfotos (hier speziel Surffotos) machen.

Ich bin absoluter Anfänger auf diesem Gebiet. Habe aber trotzdem mal eine Kamera näher ins Auge gefasst. Das ist die Pentax K100D. Meine Frage ist, ob ihr mir diese Kamera empfehlen könnt und ob ich sie "solo" oder mit dem DA18-55/ DA50-200 Kit kaufen soll. Ohne die Objektive kostet sie knappe 500 Eur und mit ca. 730 EUR. Ein nicht ganz kleiner Unterschied.

Mir ist dabei allerdings nicht klar, ob ich die Objektive überhaupt brauche und was ich damit genau anstellen kann.

Freue mich über eure Antworten!

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